den blick öffnen

Ein Kunstprojekt zur Wahrnehmungssensibilisierung. Eine Ausstellungsreihe zur Prävention von Gewalt gegen Kinder und Jugendliche. Nach einer Idee von Tanja Prusnik und Ina Loitzl. In Kooperation mit dem Rotary Club Bad-Fischau Thermenregion und dem Stadtmuseum.

Wir alle sind Teil einer Umwelt, in der Misshandlung Minderjähriger tagtäglich stattfindet – ohne von uns bemerkt zu werden. Für mehr „Hinsehen“, „Hinhören“ und vor allem auch „Eingreifen“ bei Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in unserer Gesellschaft, setzt der Verein „den blick öffnen“ mit der gleichnamigen Ausstellung im Stadtmuseum Wr. Neustadt einen „lauten“ Akzent, auf Einladung und mittels Unterstützung des Rotary Club Bad Fischau – Thermenregion, ein sehr aktiver Kooperationspartner, Sponsor und maßgeblicher Unterstützer und Auslöser, dass diese Ausstellung nach Wiener Neustadt ins Stadtmuseum kommt. Die Präsidentschaft wird im Moment von Fr. Mag. Sabine Vogl-Kasamas übernommen.

Die Urheber- und Ideengeberinnen der Veranstaltungsreihe, Ina Loitzl und Tanja Prušnik, beschäftigen sich als Künstlerinnen seit vielen Jahren mit dem Thema der Wahrnehmungssensibilisierung. Für die Ausstellung konnten sie namhafte UnterstützerInnen aus der Kunstszene gewinnen, die mit ihren Werken nicht nur inhaltlich und emotional zum Erfolg des Projektes beitragen: Die ausstellenden Künstlerinnen und Künstler spenden 50% des Erlöses jedes verkauften Werkes zur Realisierung von Präventionsmaßnahmen. Den Ehrenschutz der Veranstaltung hat Margit Fischer.

Im Rahmen der Ausstellung werden auch Gewaltpräventionsworkshops, Theateraufführungen des SOG Theaters, Themenabende und eine Auktion (Leitung: Mag. Andrea Jungmann/Sotheby´s Austria) zugunsten „die möwe“ stattfinden. Rotary will am „Valentinstag“ als „Tag der Liebe“ mit einer besonderen Valentins-Charity zu mehr Zivilcourage gegen Gewalt bei Kindern und Jugendlichen aufrufen. Mit dem Erlös werden ortsansässige Kinderhilfsorganisationen für gezielte Präventionsmaßnahmen finanziell unterstützt.

Begleitend zeigt auch der Kunstraum 16th der Galerie Kro Art in Ottakring eine thematisch abgestimmte Begleitausstellung mit dem Untertitel „together den blick öffnen“. „Wir möchten uns im Vorfeld gar nicht dazu äußern, welche Bevölkerungsgruppen wir uns als Gäste wünschen. Denn der Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Gewalt geht nicht nur Eltern, Schüler, Lehrer, Polizisten und Senioren an! Unsere Zielgruppe sind acht Millionen Österreicherinnen und Österreicher!“, so Ina Loitzl und Tanja Prušnik über die hohen Ziele der Veranstaltungsreihe.

Folgende Kunstschaffende stellen neben den beiden Organisatorinnen Ina Loitzl und Tanja Prušnik aus (in alphabetischer Reihenfolge): Ona B., Barbara Bernsteiner, Renate Bertlmann, Mario Dalpra, Johann Feilacher, Karin Frank, Magdalena Frey, Elisabeth Homar, Margret Kohler-Heilingsetzer, Gert Linke, Ina Loitzl, Karin Maria Pfeifer, Arnold Pöschl, Tanja Prušnik, Tita Ruben, Werner Schuster, Deborah Sengl, Andy Wallenta.

„den blick öffnen“ startete 2009 mit der ersten Veranstaltung in Klagenfurt, gefolgt von 2011 im Künstlerhaus Wien, die von insgesamt 2500 Personen besucht wurden. Das Ziel von „den blick öffnen“ ist es, für das Thema Gewalt gegen Kinder und Jugendliche zu sensibilisieren.

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