FEM-ART

Kreativität und Freude an  ihrer künstlerischen Arbeit verbinden Melanie Adametz-Gebauer, Susanne Ball, Lisa Bäck, Elisa Greenwood, Gudrun Kainz und Elfie Macek. Ihre ästethischen Lösungen betonen jedoch die Individualität jeder Künstlerin. Fotos von Franz Baldauf zeigen sensible Einblicke in den schöpferischen Prozess, in dem die Werke der Künstlerinnen entstehen.

Biografisches

Melanie Adametz-Gebauer

Lebt und arbeitet in Wiener Neustadt. Nach einer Ausbildung bei Prof. Haas widmete sie sich Akt und Porträtstudien bei Prof. Martintz an der renommierten Wiener Kunstschule. Sie verfeinerte ihre Aquarelltechnik unter anderem bei Prof. Edda Maly und war Symposiumsteilnehmerin bei Prof. Karl Korab. Melanie Adametz-Gebauers Interesse am Studium der Kunsttheorie und Kunstgeschichte ist für ihre Arbeit eine ganz wesentliche Grundlage.

Ihr Werk wurde bisher in Ausstellungen und bei Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland gezeigt. Sie erhielt 2003 in Wien den Robert Schmitt-Aquarell-Preis.

Lisa Bäck

Die freischaffende Textilkünstlerin, geboren 1964, lebt und arbeitet seit 1989 in Wiener Neustadt. Sie versteht es meisterhaft, die Malerei mit den Besonderheiten textiler Strukturen zu verknüpfen. Ihre Arbeiten sind aussagekräftig und sensibel zugleich und verleiten den Betrachter nicht nur zu sehen, sondern auch zu fühlen. Mensch und Natur sind Kernthemen ihres Werks. Zwei Bereiche bestimmen ihr Schaffen: Bilder und Objekte und Art-Couture, ein von ihr entworfenes Konzept, um Malerei tragbar zu machen.

Ihre Arbeiten zeigte sie im In- und Ausland in zahlreichen Ausstellungen und bei Ausstellungsbeteiligungen sowie bei Projekten im öffentlichen Raum.

Lisa Bäck ist Mitglied der Berufsvereinigung bildender Künstler Österreichs, der Wiener Neustädter Künstlervereinigung, der Art-Austria und der Kulturvernetzung NÖ.

Susanne Ball

1972 in Mödling geboren, lebt und arbeitet Susanne Ball in Wiener Neustadt. Ihr Berufsweg wurde durch ihr kreatives Talent bestimmt. Die Gold- und Silberschmiedin wurde 1997 in den Berufsverband der bildenden Künstler Österreichs aufgenommen und wagte ein Jahr später mit einem eigenen Atelier den Sprung in die Selbständigkeit. Die Liebe zu den verschiedensten Materialien und ein feines Gespür für Farbe und Form zeichnen ihre einzigartigen Schmuckstücke aus.

Elisa Greenwood

Die freischaffende Objektkünstlerin lebt und arbeitet in Wiener Neustadt. In ihrem Atelier entstehen Werke in der Tradition der Trash Art. Weggeworfenes, Verrostetes, scheinbar Ausgedientes entwickelt unter ihrem gestaltenden Blick eine völlig neue Bedeutung. Ihre Unikate sind frech und unverwechselbar. Sie lassen den Betrachter teilhaben an der künstlerischen Inspiration, jedoch ohne ihn auf nur eine Sichtweise festzulegen.

Elisa Greenwood ist Mitglied der Wiener Neustädter Künstlervereinigung.

Gudrun Kainz

Geboren 1973 in Wien absolvierte sie 1987-91 in der Landesfachschule für Keramik und Ofenbau (Stoob) eine Ausbildung zur Keramikerin. Nach einem Studium der Instrumentalpädagogik, Gitarre,1992-97, folgten 1997-99 Arbeitsaufenthalte bei Keramikkünstlern in England (Seth Cardew, Jane Perryman, Richard Wilson) und 2007 und 2009 Arbeitsaufenthalte in Uganda, sowie eine Lehrtätigkeit an der Kunstuniversität Kampala. Die diplomierte Kunsttherapeutin leitet Grubenbrand- und Rauchbrandkurse.

Sie beteiligte sich an zahlreichen Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen im In- und Ausland und ist Autorin mehrerer Publikationen.

Gudrun Kainz ist Mitglied der Wiener Neustädter Künstlervereinigung.

Elfie Macek

Geboren 1942 in Wien, lebt und arbeitet Elfie Macek seit Jahren in Wiener Neustadt. Nach ihrem Studium an der Universität für Angewandte Kunst in Wien, das sie 1964 mit dem Diplom für Druckgraphik, Graphik und Malerei abschloss, arbeitete sie bis 1974 als freischaffende Künstlerin. Von 1974 bis 1982 lehrte sie im Wien.

Seitdem arbeitet sie als freischaffende Künstlerin und zeigt ihre feinsinnigen Werke in Ausstellungen im In- und Ausland.

Elfie Macek erhielt 2009 den Kulturpreis der Stadt Wiener Neustadt.

Franz Baldauf

Franz Baldauf aus Lichtenwörth hat nach seiner Installateurlehre eine Fotografenausbildung gemacht. Seit 1985 ist er als Pressefotograf tätig, davon die letzten 13 Jahre für die NÖN, fotografiert aber auch für viele namhafte PR- und Werbekunden und ist zudem Teamfotograf für das österreichische Paralympische Team. Vor drei Jahren hat er die ersten Versuche als „Gesichtererzähler“ unternommen.

Was macht der „Gesichter-Erzähler“ Franz Baldauf? Er hört zu, sammelt Eindrücke und hält sie fotografisch fest. Erst wenn sich die Seele geöffnet hat, drückt er auf den Auslöser. Im Mittelpunkt steht dabei die Wahrheit. Nichts wird beschönigt – alles bleibt so, wie es ist.

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