Für Kaiser und Vaterland?

Wiener Neustadt im Ersten Weltkrieg

Sterben und töten an der Front, arbeiten und hungern in der Heimat. Der Erste Weltkrieg verlangte der Bevölkerung der Monarchie alles ab. Als traditionell kaisertreue Stadt und als Rüstungszentrum war Wiener Neustadt von größter Bedeutung für den kriegführenden Staat.

Für Kaiser und Vaterland ordneten große Teile der Wiener Neustädter Bevölkerung ihre persönlichen Bedürfnisse den Anforderungen eines modernen industrialisierten Krieges unter. Mit dem Andauern des Krieges und der steigenden Not erhielten jedoch die Lager der KriegsgegnerInnen und KritikerInnen immer mehr Zulauf. Im Jännerstreik fand die Friedenssehnsucht schließlich einen Ausdruck, der weit über das Ereignis hinausreichende symbolische Bedeutung erlangte. Auf Basis der Ergebnisse des Dissertationsprojekts von Sabine Schmitner macht die Ausstellung anschaulich, wie der Weltkrieg gemanagt wurde, wo und wie dieses auf Widerstand traf und welche Konsequenzen damit verbunden waren.

Bericht auf WNTV

Quelle: wntv.at

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