Industrieviertel-Museum

Lange Nacht der Museen 6. Oktober 2018, 18 bis 24  Uhr

Arbeit, Alltag und Freizeit sind die Themen, die das Industrieviertelmuseum mit seiner umfangreichen Sammlung aus Handwerk und Industrie zeigt. Schlosserei, Druckerei, Haushaltsgegenstände, Spielzeug, Radios, eine Tischler- und eine Schusterwerkstatt laden zum Entdecken ein.

Programm:

Sonderausstellung: „Marschieren. Demonstrieren. Applaudieren“. Warum schließen wir uns Idee an? Wie wird die „Masse“ instrumentalisiert?  Die Ausstellung zeigt, wie Menschen für Ideen begeistert werden, wie sie verführt werden können und mit welchen Mitteln  wir heute unsere Meinung äußern.

Führungen:

18.15, 19.30 und 21.00 Uhr

Mitmachen:

Drucken mit Lettern - In der gut ausgestatteten Druckerei wird gedruckt wie damals. Da ist Hilfe gefragt!

Kinderprogramm:

Auf schlaue Detektive, die ein verzwicktes Rätsel lösen, wartet eine kleine Belohnung.

Konzert:

19.00 Uhr  Square Waltz (Maria Salamon, Hannes Laszakovits, Marc Bruckner)

Pfad der Industrie - Spaziergang für Schulklassen

Der Spuren der ehemaligen Wiener Neustädter Industriebetriebe des 19. und 20. Jahrhunderts sind noch gut lesbar. Ein Handout führt Schulklassen vom Industrieviertelmuseum aus zu den bedeutendsten Plätzen.

Unterlagen € 5,00 pro Klasse


Sonderausstellung  -    Sonderausstellung

I

Marschieren, Demonstrieren, Applaudieren. Demokratie und Öffentlichkeit ab 1918

26. April bis 6. Oktober 2018

Die Ausstellung nähert sich dem Zeitraum 1918 – 1938 aus der Perspektive eines wesentlichen Aspekts der in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts aufgekommenen Massenpolitik: Sie nimmt die Masse in den Blick.

Im 20. Jahrhundert wurde Politik nicht mehr nur in Hinterzimmern gemacht, sondern auf der Straße. Politische Ideologien erzeugten Kollektive, die diese Konzepte in den öffentlichen Raum trugen. Sie nahmen den Raum für ihre politischen Ideale ein, indem sie marschierten. Sie demonstrierten, um ihren Unmut auszudrücken. Sie applaudierten den politischen Leitfiguren Auch diejenigen, die sich keiner politischen Richtung zuordneten, wählten vermehrt die Straße als den Ort, um sich zu artikulieren.

Zentrale Ereignisse der Jahre seit der Gründung der Republik sind untrennbar mit Menschen auf den Straßen verbunden: Der Jännerstreik 1918, die Ausrufung der Republik im November 1918, die Aufmärsche von Schutzbund und Heimwehr, der „Anschluss“ Österreichs an das nationalsozialistische Deutschland 1938. Im ausgehenden 20. Jahrhundert entstanden im Zusammenhang mit den gesellschaftlichen Entwicklungen - Stichwort Social Media - neue Artikulationsformen.


So finden Sie uns

Industrieviertelmuseum

Das Industrieviertelmuseum Wiener Neustadt dokumentiert und veranschaulicht die Bedeutung der Arbeit und der arbeitenden Menschen in Wiener Neustadt und im südlichen Niederösterreich in der jüngeren österreichischen Geschichte. Objekte und Installationen Einblicke in Beruf und Alltag.

Das Museum bietet Interessierten auch eine  Bibliothek und ein  Archiv .

Derzeit wird im Stadtarchiv Wiener Neustadt der Bereich der Industrie- und Wirtschaftsgeschichte / Historische Mobilität von Wiener Neustadt erweitert. Gesucht werden Fotos, Dokumente und Gegenstände, die mit den Betrieben in Wiener Neustadt zu tun haben. Information im Stadtarchiv bei Dr. Gerhard Geissl 026222 373 955.
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